
Typ 1 (NF1) mit Plexiformen Neurofibromen (PN)





Selbst kleine Tumore können bei entsprechender Lokalisierung zu Morbidität führen.1
PN können invasiv oder verdrängend sein, was zu erheblichen Komplikationen oder Morbiditäten für die Patienten führen kann.1,5
Eine Analyse der NF1 PN-Patienten, bei denen mindestens über 7 Jahre Follow-up-Daten zur Verfügung standen, (N=41, medianes Alter bei Einschluss 13 Jahre) zeigte, dass Morbiditäten im Zusammenhang mit PN im Zeitverlauf häufiger wurden und fast nie spontan zurückgingen oder sich verbesserten. 1
Die lebenslangen Folgen der NF1 für die Patienten können über die soziale Entfremdung aufgrund der Sichtbarkeit der Krankheit hinaus gehen und einen Einfluss auch auf psychosoziale und stressbedingte Probleme bei den Betreuern, wie Eltern, anderen Familienmitgliedern oder weiteren betreuenden Personen im Umfeld haben.3
In einer Umfrage unter 498 Personen mit NF1 zeigte sich bei 55 % eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine klinische Depression.6
Intensive Gefühle wie Stress oder Depression sind häufig, sowohl bei Patienten wie auch bei ihren Eltern/Betreuern.3
Psychiater und Therapeuten können eine wichtige Rolle in der Behandlung psychologischer Komplikationen spielen.9
Indem Sie einen offenen Dialog pflegen und die Patienten sowie ihre Eltern/Betreuer in die gesamte Behandlung einbinden, können Sie diese bei der Bewältigung dieser Erkrankung unterstützen.3
